Chardonnay vom Kalk – über Spannung und Frische auf unkapriziöse Art und Weise

 In Weine

Der neue Jahrgang 2019 ist gefüllt und auch schon online bei uns bestellbar.

Unser bekanntester Weißwein, der durch sein grandioses Preis- Leistungsverhältnis bei unseren Kunden sehr beliebt ist, hat sich nicht nur im Design verändert. Das Symbol auf dem Etikett wurde wie bei allen Etiketten der neuen „Wischer-Serie“ mit dem Depot eines Weißweins auf Papier gedrückt. In dem Fall ist es die Handfläche, die das Etikett beinahe gänzlich ausfüllt. Das organische Element soll die Denkweise unseres Betriebes darstellen.

Handgemacht, organisch, echt.

Im Beton und großen Holz ausgebaut präsentiert sich der neue Jahrgang nicht nur äußerlich verändert, sondern auch stilistisch. Frischer und leichter, bei derselben Salzigkeit und Würze, so könnte man ihn beschreiben.

Der als Speisenbegleiter konzipierte Wein vereint auf unkapriziöse Art und Weise die dezente Aromatik des Chardonnays mit der Eleganz der kalkreichen Lehmböden um Jois.

 

Hintergrund:

Der Wein hat besonders in seinen Entstehungsjahren ein paar bezeichnende Wandlungen erlebt. Begonnen hat alles mit dem Jahrgang 2006 als wir einen Teil des Jungenberg Weingartens im Stahltank ausgebaut und als Chardonnay vom Schiefer abgefüllt haben. Die Jahrgänge 2007 und 2008 stammten dann schon aus der Riede am Fuße des Leithabergs, weshalb wir dann den Namenszusatz „vom Leithagebirge“ verwendeten und gleich wieder damit aufhörten, weil in dem Jahr das Weinbaugebiet Leithaberg DAC ins Leben gerufen wurde und die Bezeichnung nicht mehr rechtens gewesen wäre. 2009 stand aus Gründen der Phantasielosigkeit nur Chadonnay am schlichten Etikett und als 2010 weitere Rieden auf Kalkböden dazukamen, war auch langsam klar wie der Wein in Zukunft heißen sollte: „vom Kalk“. Ab 2012 wurden dann für den Ausbau nicht mehr nur gebrauchte Barriques und Edelstahltanks, sondern auch 500 Liter Fässer eingesetzt und heute finden große Holzfässer, 500 Liter Holzfässer und Stahltank genauso Verwendung wie unsere Beton-Eier. Letztere vor allem während der Gärung, die seit dem ersten Jahrgang aus Prinzip spontan ohne Zusätze von Hefen erfolgt.

Der Chardonnay vom Kalk ist ist der Konterpart zum Blaufränkisch vom Kalk – unserem wichtigsten Wein überhaupt. Und er ist der kleine Bruder des Chardonnay Jungenberg, der nicht nur von anderen Böden stammt, sondern auch ein Jahr länger im Keller vor der Füllung gereift wird. Gemeinsam stellen Blaufränkisch und Chardonnay vom Kalk die Basis, das Fundament unserer Appellations-Pyramide dar und machen einen großen Teil unserer Jahresproduktion aus.

Unser Betrieb wächst langsam, aber stetig. Die Trauben der „vom Kalk“-Serie stammen aus Weingärten, die wir selbst bewirtschaften. Wenn also nicht alle „vom Kalk“-Weine ein BIO-Logo am Etikett tragen, hat das den Grund, dass einzelne Parzellen, die wir erst vor kurzem übernehmen durften, noch nicht die Umstellungszeit hinter sich haben.

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